Was ist eine lumbale Skoliose und wie kann man ihr vorbeugen?
Aufrufe: 6387Lumbale Skoliose ist eine häufige Fehlstellung der Wirbelsäule, bei der es zu einer seitlichen Verkrümmung im unteren Rückenbereich kommt. Sie beeinflusst nicht nur die Haltung, sondern kann auch die Organfunktion, den Gang und die Muskulatur negativ beeinträchtigen.
Doch was ist eine Skoliose genau? Und vor allem – kann man Skoliose heilen?
Skoliose: Häufige Ursachen und Risikofaktoren
Skoliose bei Erwachsenen tritt immer häufiger auf. Zu den Ursachen einer Wirbelsäulenverkrümmung zählen:
- Genetische Veranlagung
- Falsche Körperhaltung über längere Zeit, besonders bei der Büroarbeit oder beim Autofahren
- Bewegungsmangel
- Unterschiedliche Beinlängen
- Verletzungen oder Mikrotraumen der Wirbelsäule
All das kann zu Fehlstellungen im Bereich der lumbalen Wirbelsäule führen.
Symptome einer Wirbelsäulenverkrümmung
Die Skoliose-Symptome bei Erwachsenen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein, beinhalten aber oft:
- Chronische Schmerzen im unteren Rücken, vor allem nach längerem Sitzen oder Stehen
- Sichtbare Unterschiede in der Höhe von Schultern, Schulterblättern oder Hüften
- Seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule – besonders von hinten gut sichtbar
- Muskelverspannungen oder -müdigkeit im Lendenbereich
Wer solche Anzeichen an sich selbst bemerkt, sollte nicht zögern, ärztlichen Rat einzuholen.
Nützlich zu wissen
Skoliose-Prävention: So schützen Sie Ihre Wirbelsäule
Auch wenn die Behandlung einer Skoliose nicht immer zur vollständigen Heilung führt, können gezielte Maßnahmen die Lebensqualität deutlich verbessern.
Richtige Sitzhaltung im Alltag
Beim Arbeiten am Schreibtisch sollte der Rücken aufrecht sein, die Füße flach auf dem Boden und der Bildschirm auf Augenhöhe. Ein Sitzkissen Rückenschmerzen sorgt für optimale Beckenstellung und entlastet die lumbale Wirbelsäule. Entsprechende Modelle finden Sie im Sortiment von Ortek.
Ergonomisch Autofahren
Für alle, die viel Zeit am Steuer verbringen, empfiehlt sich ein orthopädische sitzkissen für auto, das gezielt die Lendenwirbelsäule unterstützt.
Rückenmuskulatur regelmäßig lockern
Massagen lösen Verspannungen und fördern die Durchblutung. Besonders effektiv sind dabei orthopädische massagegeräte, die Sie bequem zu Hause verwenden können.
Orthopädische Schuheinlagen verwenden
Sie korrigieren Fehlstellungen der Füße, wirken sich positiv auf die Körperhaltung aus und unterstützen so die gesamte Wirbelsäule. Mehr dazu im Artikel: Wie wählt man orthopädische Schuheinlagen aus?
Übungen bei Skoliose
Gezielte Bewegungsübungen spielen eine zentrale Rolle in der Behandlung einer Skoliose. Hier einige einfache Übungen zur täglichen Anwendung:
- Seitliches Dehnen: Aufrecht stehen, ein Arm wird über den Kopf gehoben, der Oberkörper zur Gegenseite geneigt. Einige Sekunden halten, dann Seitenwechsel.
- Rumpfrotation im Sitzen: Auf einem Stuhl sitzend, den Oberkörper langsam zur Seite drehen – das Becken bleibt stabil. Dann zur anderen Seite wiederholen.
- Katzen-Kuh-Bewegung: In den Vierfüßlerstand gehen. Den Rücken abwechselnd nach oben wölben („Katze“) und nach unten durchhängen lassen („Kuh“), den Kopf dabei anheben.
Diese Übungen helfen, die Wirbelsäule auszugleichen, die Muskulatur zu stärken und Verspannungen zu lösen.
Warten Sie nicht, bis der Schmerz zur Gewohnheit wird. Achten Sie bewusst auf Ihre Wirbelsäule und kombinieren Sie Bewegung, Haltungskorrektur und orthopädische Hilfsmittel von Ortek, um Skoliose frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.