Was ist Osteoporose: Symptome, Risikofaktoren und Präventionsmethoden

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Osteoporose ist eine häufige Krankheit der Knochen, bei der das Knochengewebe schrittweise an Dichte und Festigkeit verliert. Dadurch können bereits ein leichter Sturz oder eine alltägliche Belastung zu einem Knochenbruch führen.
Auf die Frage „Was ist eine Osteoporose?“ lässt sich daher einfach antworten: Es handelt sich um Knochenschwund, durch den die Knochen porös und weniger belastbar werden. Da die Erkrankung lange ohne erkennbare Beschwerden verlaufen kann, sind die frühzeitige Erkennung von Risikofaktoren und die Vorbeugung von Stürzen besonders wichtig.

Was ist Osteoporose: Symptome, Risikofaktoren und Präventionsmethoden  - Ortek

Osteoporose-Symptome

In einem frühen Stadium verursacht Osteoporose häufig keine Beschwerden. Erste Anzeichen treten oft erst auf, wenn ein Wirbel geschädigt wird oder es nach einem leichten Unfall zu einem Knochenbruch kommt.

Mögliche Symptome sind:

  • Rückenschmerzen durch einen geschädigten oder eingebrochenen Wirbel;
  • eine allmähliche Abnahme der Körpergröße;
  • eine gekrümmte oder nach vorn geneigte Haltung;
  • Frakturen an Hüfte, Wirbelsäule oder Handgelenk;
  • starke Schmerzen nach einem scheinbar leichten Sturz.

Wer wissen möchte, was Knochenschwund ist, sollte beachten, dass die abnehmende Knochendichte selbst normalerweise keine Schmerzen verursacht. Beschwerden entstehen meistens erst durch Frakturen, Wirbeleinbrüche oder andere Komplikationen.

Rücken- und Nackenschmerzen müssen jedoch nicht immer mit Osteoporose zusammenhängen. Treten die Beschwerden vor allem im Halsbereich auf und werden sie von Steifheit oder eingeschränkter Beweglichkeit begleitet, lesen Sie auch den Artikel „Zervikale Spondylose: Ursachen, Symptome und Behandlung“.

Da die Erkrankung lange unbemerkt bleiben kann, wird die Diagnose nicht allein anhand äußerer Symptome gestellt. Der Arzt bewertet die persönlichen Risikofaktoren und kann eine Knochendichtemessung mittels DXA-Untersuchung empfehlen.

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Ursachen und Risikofaktoren der Osteoporose

Osteoporose entsteht, wenn der Körper mehr Knochengewebe abbaut, als er neu bilden kann. Dadurch entwickeln sich mit der Zeit schwache Knochen, die einer normalen Belastung nicht mehr ausreichend standhalten.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören:

  • höheres Lebensalter;
  • hormonelle Veränderungen nach den Wechseljahren;
  • Osteoporose in der Familie;
  • sehr niedriges Körpergewicht;
  • ein Mangel an Kalzium, Vitamin D oder Eiweiß;
  • Bewegungsmangel;
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum;
  • bestimmte chronische Erkrankungen;
  • die langfristige Einnahme von Kortikosteroiden.

Wer nach den Ursachen brüchiger Knochen sucht, sollte daher nicht nur das Alter berücksichtigen. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen. Bei einem erhöhten Risiko ist eine ärztliche Beratung auch dann sinnvoll, wenn noch keine Schmerzen bestehen.

Osteoporose-Prävention

Die Vorbeugung zielt darauf ab, die Knochenfestigkeit zu erhalten, die Muskulatur zu stärken und das Sturzrisiko zu senken. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein sicher gestaltetes Wohnumfeld.

Übungen für Kraft und Gleichgewicht

Aufstehen vom Stuhl

  1. Setzen Sie sich auf einen stabilen Stuhl und stellen Sie beide Füße auf den Boden.
  2. Stehen Sie langsam und ohne Schwung auf.
  3. Setzen Sie sich kontrolliert wieder hin.
  4. Führen Sie 8–10 Wiederholungen durch.

Die Übung kräftigt die Beinmuskulatur und unterstützt ein sichereres Aufstehen und Gehen.

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Gehen auf einer geraden Linie

  1. Stellen Sie sich neben eine Wand oder eine stabile Haltemöglichkeit.
  2. Setzen Sie die Ferse eines Fußes direkt vor die Zehen des anderen.
  3. Gehen Sie 30–60 Sekunden langsam vorwärts.
  4. Halten Sie sich bei Bedarf fest.

Diese Übung trainiert das Gleichgewicht und kann dazu beitragen, Stürze zu vermeiden.
Im Rahmen eines physiotherapeutisch abgestimmten Programms können elastische Bänder, weiche Bälle und andere rehabilitationsgeräte verwendet werden. Im Sortiment von Ortek finden sich verschiedene Hilfsmittel für Bewegung und Rehabilitation. Die Auswahl muss jedoch an den Gesundheitszustand und das individuelle Frakturrisiko angepasst werden.

Ernährung und Vermeidung von Stürzen

Für stabile Knochen benötigt der Körper ausreichend Kalzium, Vitamin D und Eiweiß. Ebenso wichtig sind regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf Rauchen und ein begrenzter Alkoholkonsum.
Im Haushalt sollten rutschende Teppiche, lose Kabel und andere Stolperfallen entfernt werden. Feste Schuhe, rutschhemmende Unterlagen und Haltegriffe im Badezimmer können zusätzliche Sicherheit bieten.

Besteht neben der Osteoporose eine Gelenkinstabilität oder befindet sich die Person nach einer Fraktur in der Rehabilitation, kann ein Spezialist eine geeignete orthese empfehlen. Bei einer instabilen Fuß- oder Knöchelregion kann eine fußschiene das Gelenk stützen und mehr Sicherheit beim Gehen geben. Diese Hilfsmittel behandeln die Osteoporose selbst jedoch nicht.

Was macht man bei Osteoporose?

Osteoporose lässt sich nicht in jedem Fall vollständig rückgängig machen. Ihr Verlauf kann jedoch verlangsamt und das Risiko weiterer Frakturen deutlich reduziert werden.

Abhängig vom individuellen Befund kann der Arzt folgende Maßnahmen empfehlen:

  • Medikamente, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen;
  • den Ausgleich eines Kalzium- oder Vitamin-D-Mangels;
  • regelmäßige Kontrollen der Knochendichte;
  • ein angepasstes Bewegungsprogramm;
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen.

Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung unterstützen die Knochengesundheit, ersetzen aber keine ärztlich verordnete Behandlung. Eine frühzeitige Diagnose, sichere körperliche Aktivität und konsequente Sturzprävention helfen dabei, die Beweglichkeit zu erhalten und schwere Komplikationen zu vermeiden.

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